1. Was die App für Sie erledigt
Wenn Ihre Kunden per Vorkasse, Rechnung oder Banküberweisung zahlen, bleibt die Bestellung in Shopify so lange unbezahlt, bis jemand den Kontoauszug prüft und die Zahlung von Hand zuordnet. Genau diese Arbeit übernimmt die App.
Die App verbindet sich mit Ihrem Geschäftskonto, liest die Kontoumsätze aus und vergleicht sie mit Ihren offenen Bestellungen. Passt eine Überweisung zu einer Bestellung, wird die Bestellung in Shopify als bezahlt markiert und mit einem Tag versehen.
Die wichtigsten Funktionen:
- Bankumsätze automatisch über eine gesicherte Banking-Schnittstelle abrufen
- Umsätze automatisch den offenen Bestellungen zuordnen, auch bei Sammelüberweisungen
- Bestellungen in Shopify als bezahlt markieren, einzeln oder gesammelt
- Abweichende Beträge über einen Kulanzbetrag tolerieren
- Unsichere Zuordnungen zur manuellen Prüfung kennzeichnen
- Zahlungen manuell zuordnen, in der App oder direkt auf der Bestellseite
- Private Kontobewegungen aus der Liste entfernen
- Den gesamten Ablauf täglich automatisch im Hintergrund ausführen lassen
Hinweis: Die App arbeitet ausschließlich im Adminbereich. Ihre Kunden sehen im Shop und im Bestellvorgang nichts von der App.
2. Voraussetzungen
Die angefragten Berechtigungen in Alltagssprache:
Achtung: Die App benötigt keinen Zugriff auf Ihre Produkte, Ihr Theme oder Ihre Kundenkommunikation.
3. Schnellstart in sechs Schritten
So richten Sie die App in wenigen Minuten ein. Ausführliche Erklärungen zu jedem Schritt finden Sie in den folgenden Kapiteln.
- Plan wählen. Direkt nach der Installation führt die App Sie zur Seite „Abonnement“. Wählen Sie einen Plan aus. Ohne Plan können Sie die App nicht nutzen. Zum Ausprobieren genügt „Kostenfrei“.
- Willkommens-Tour durchklicken. Klicken Sie sich mit „Weiter“ durch die vier Folien und beenden Sie die Tour mit „Loslegen“. Sie landen anschließend in den Einstellungen.
- Zahlungsmethoden eintragen. Tragen Sie unter „Einstellungen“ im Feld „Zahlungsmethode(n)“ die Namen Ihrer manuellen Zahlungsarten ein, mehrere durch Komma getrennt. Über den Button „In Shopify ansehen“ prüfen Sie die exakte Schreibweise. Klicken Sie danach auf „Einstellungen speichern“.
- Bankkonto verbinden. Öffnen Sie „Bankkonten“ und klicken Sie auf „Konto hinzufügen“. Es öffnet sich ein neuer Tab mit dem Formular Ihrer Bank. Suchen Sie Ihre Bank, melden Sie sich an und bestätigen Sie den Zugriff.
- Konto aktivieren. Zurück in der App klicken Sie auf „Aktualisieren“ und setzen in der Tabelle den Haken bei dem Konto, das abgeglichen werden soll.
- Ersten Abgleich starten. Öffnen Sie „Offene Konto-Umsätze“, klicken Sie auf „Konto-Umsätze anzeigen“, dann auf „neue Transaktionen suchen“ und anschließend auf „Bestellungen abgleichen“.
Hinweis: Schalten Sie den automatischen Abgleich erst ein, wenn Sie den manuellen Ablauf einige Tage lang geprüft haben und mit dem Ergebnis zufrieden sind.
4. Überblick: die Seiten der App
Die Navigation finden Sie am oberen Rand der App.
Zusätzlich gibt es die Seite „Transaktions-Details“, die Sie über einen Klick auf eine Transaktions-ID in jeder der drei Listen erreichen.
5. Seite „Offene Konto-Umsätze“
Das ist die Startseite und Ihr täglicher Arbeitsplatz. Hier sehen Sie alle Kontoumsätze, die noch keiner Bestellung zugeordnet und noch nicht verbucht wurden.
5.1 Die Buttons am Seitenkopf
Der übliche Ablauf lautet: erst „neue Transaktionen suchen“, dann „Bestellungen abgleichen“.
Achtung: Klicken Sie auf „Bestellungen abgleichen“, ohne dass Zahlungsmethoden hinterlegt sind, bricht die App ab und leitet Sie in die Einstellungen weiter.
5.2 Die Buttons über der Tabelle
Vor beiden Aktionen erscheint eine Sicherheitsabfrage mit den Schaltflächen „Ja, bestätigen“ und „Abbrechen“.
Achtung: Beide Aktionen wirken nur auf Zeilen mit gesetztem Haken in der Spalte „Geprüft“. Ohne Haken passiert nichts.
5.3 Die Spalte „Geprüft“
Die Spalte „Geprüft“ ist der Freigabeschalter für jede Zeile. Nur geprüfte Zeilen lassen sich buchen oder als privat kennzeichnen. Bei sicheren Treffern setzt die App den Haken nach dem Abgleich selbst. Alle anderen Zeilen müssen Sie selbst prüfen und freigeben.
Mit der Checkbox in der Kopfzeile der Spalte setzen oder entfernen Sie den Haken für alle aktuell angezeigten Zeilen auf einmal. Filter wirken dabei mit: Sie können also gezielt alle Zeilen eines bestimmten Status auf einmal freigeben.
5.4 Die Tabelle
Die Tabelle zeigt 30 Zeilen pro Seite. Unten steht, auf welcher Seite Sie sich befinden und wie viele Transaktionen insgesamt gefunden wurden.
Aktionen in jeder Zeile:
In der Bestellauswahl schlägt die App zuerst die Bestellungen vor, deren Nummer im Verwendungszweck vorkommt, danach die Bestellungen mit dem ähnlichsten Betrag. Angezeigt werden „Bestellung“, „Rechnungsadresse“ und „Rechnungs-Betrag“.
5.5 Suchen, filtern, sortieren
Über dem Tabellenkopf finden Sie ein Suchfeld sowie die Buttons „Filter“ und „Sortieren“. Die Suche durchsucht Kontoinhaber, Verwendungszweck, Betrag und Bestellnummer.
Sortieren können Sie nach „geprüft“, „Datum“, „Kontoinhaber“, „Verwendungszweck“, „Betrag“, „Bestellung“ und „Status“, jeweils „Aufsteigend“ oder „Absteigend“.
Aktive Filter erscheinen als Chips unter der Filterleiste. Mit „Alle Filter entfernen“ setzen Sie alles zurück.
5.6 Hinweise und Warnungen auf dieser Seite
Nach einem Abgleich erscheint zusätzlich eine Zusammenfassung, die Ihnen sagt, wie viele Zeilen gebucht werden können und wie viele sich als privat kennzeichnen lassen.
Hinweis: Weggeklickte Hinweise holen Sie über den Button „Hinweise erneut anzeigen“ in den Einstellungen zurück.
6. Seite „Gebuchte Konto-Umsätze“
Hier liegen alle Umsätze, die bereits verbucht wurden. Die Seite dient dem Nachschlagen und der Korrektur.
Angezeigt werden standardmäßig die Buchungen der letzten 365 Tage; dieser Zeitraum lässt sich in den Einstellungen anpassen („Anzahl Tage für gebuchte/private Transaktionen“). Suche, Filter und Sortierung funktionieren wie auf der Startseite, zusätzlich gibt es den Filter „Matchstatus“.
Korrektur: Setzen Sie den Haken am Zeilenanfang und klicken Sie auf „Markierte auf unbezahlt setzen“. Nach der Bestätigung wandert die Buchung zurück in die offenen Umsätze und der Bezahlt-Tag wird von der Bestellung entfernt.
Achtung: Zurücknehmen lassen sich nur Buchungen, bei denen die Bestellung in Shopify noch nicht tatsächlich als bezahlt verbucht wurde. Eine in Shopify bereits als bezahlt markierte Bestellung kann die App nicht wieder auf unbezahlt setzen, das lässt Shopify nicht zu. Arbeiten Sie deshalb in der Anfangszeit mit dem Tag-Modus (siehe Abschnitt 9).
7. Seite „Private Konto-Umsätze“
Hier sammeln sich Kontobewegungen, die zu keiner Bestellung gehören, zum Beispiel Mieteingänge, Erstattungen oder Privatentnahmen. Sie verschwinden damit dauerhaft aus Ihrer Arbeitsliste, bleiben aber nachvollziehbar.
Auch hier werden standardmäßig die letzten 365 Tage angezeigt (einstellbar, siehe Abschnitt 6).
Korrektur: Haben Sie einen Umsatz versehentlich aussortiert, setzen Sie den Haken am Zeilenanfang und klicken auf „Markierte auf offen setzen“. Nach der Bestätigung erscheint der Umsatz wieder unter „Offene Konto-Umsätze“.
Ein Erklärtext oben auf der Seite fasst das noch einmal zusammen. Sie können ihn wegklicken.
8. Seite „Transaktions-Details“
Diese Seite erreichen Sie über einen Klick auf eine Transaktions-ID in einer der drei Listen. Sie zeigt einen einzelnen Umsatz vollständig an.
Angezeigte Felder: „Bank Buchungsdatum“, „Kontoinhaber“, „IBAN“, „Verwendungszweck“, „Betrag“, „Bestellnummer(n)“, „Eigene Bank“ und „Eigenes Konto (finAPI-ID)“. Der Status lautet „gebucht“ oder „offen“.
Über „Zurück“ beziehungsweise „Zurück zur Übersicht“ kehren Sie in die Liste zurück.
Hinweis: Nutzen Sie diese Seite, wenn der Verwendungszweck in der Tabelle abgeschnitten dargestellt wird und Sie den vollständigen Text lesen möchten.
9. Seite „Einstellungen“
Hier legen Sie fest, wie die App arbeiten soll. Nach jeder Änderung müssen Sie auf „Einstellungen speichern“ klicken.
9.1 Die Einstellungen im Einzelnen
„Zahlungsmethode(n)“
- Wirkung: Legt fest, welche Bestellungen überhaupt abgeglichen werden. Nur Bestellungen mit einer dieser Zahlungsarten werden berücksichtigt.
- Voreinstellung: leer
- Pflichtfeld: ja
- Eingabe: Mehrere Methoden kommagetrennt, zum Beispiel Vorkasse,Bankeinlage,Rechnung
- Bei falscher Nutzung: Stimmt die Schreibweise nicht exakt mit Shopify überein, findet die App keine einzige Bestellung, und jeder Abgleich bleibt ergebnislos. Prüfen Sie die Schreibweise über den Button „In Shopify ansehen“, der Sie direkt zu Ihren manuellen Zahlungsarten in Shopify führt.
„Bezahlt-Tag“
- Wirkung: Dieser Tag wird an jede Bestellung angehängt, zu der eine passende Überweisung gefunden wurde. Zusätzlich blendet die App alle Bestellungen mit diesem Tag aus der Suche aus, damit sie nicht doppelt bearbeitet werden.
- Voreinstellung: paid
- Pflichtfeld: nur bei aktiviertem Tag-Modus
- Bei leerem Feld: Es wird kein Tag gesetzt.
Achtung: Ändern Sie diesen Tag später, gelten bereits vergebene Tags nicht mehr als „bezahlt“. Ältere Bestellungen können dann erneut in der Liste der offenen Bestellungen auftauchen.
„Kulanzbetrag Positiv“
- Wirkung: Maximale Abweichung nach oben. Überweist ein Kunde bis zu diesem Betrag zu viel, gilt die Bestellung trotzdem als Treffer.
- Voreinstellung: 0,00
- Beispiel: 0,50 erlaubt eine Überzahlung von bis zu 50 Cent.
„Kulanzbetrag Negativ“
- Wirkung: Maximale Abweichung nach unten. Überweist ein Kunde bis zu diesem Betrag zu wenig, gilt die Bestellung trotzdem als Treffer.
- Voreinstellung: 0,00
- Beispiel: 0,50 erlaubt eine Unterzahlung von bis zu 50 Cent.
Achtung: Setzen Sie die Kulanzbeträge nicht zu hoch. Je größer die Toleranz, desto eher wird eine falsche Bestellung als Treffer gewertet. Treffer innerhalb der Toleranz werden nicht automatisch als geprüft markiert, Sie müssen sie selbst freigeben.
„Sollen übereinstimmende Bestellungen automatisch als bezahlt markiert werden?“
- Wirkung: Ist die Option aktiv, bucht die App sicher zugeordnete Bestellungen sofort beim Abgleich, ohne Rückfrage. Ist sie inaktiv, sehen Sie die Vorschläge zuerst und bestätigen sie danach selbst.
- Voreinstellung: aus
- Bei falscher Nutzung: Schalten Sie diese Option zu früh ein, werden Bestellungen gebucht, bevor Sie die Zuordnung kontrollieren konnten.
„Tag-Modus“
- Wirkung: Im Tag-Modus setzt die App bei einem Treffer nur den Bezahlt-Tag. Der Zahlungsstatus der Bestellung bleibt unverändert. Ist der Tag-Modus ausgeschaltet, markiert die App die Bestellung zusätzlich als bezahlt.
- Voreinstellung: an
- Pflichtfeld-Folge: Bei aktivem Tag-Modus müssen Sie einen „Bezahlt-Tag“ eintragen, sonst würde bei einem Treffer gar nichts passieren.
Achtung: Das Markieren als bezahlt lässt sich in Shopify für die jeweilige Bestellung nicht mehr rückgängig machen. Lassen Sie den Tag-Modus deshalb so lange aktiv, bis Sie den Zuordnungen vollständig vertrauen.
„Anzahl Tage für die Kontoumsätze“
- Wirkung: Legt fest, wie weit die App bei der Suche nach neuen Bankumsätzen in die Vergangenheit schaut.
- Voreinstellung: 7
- Erlaubter Bereich: 1 bis 90 Tage
- Beispiel: 30 lädt alle Umsätze der letzten 30 Tage.
Hinweis: 90 Tage sind das gesetzliche Maximum. Weiter zurückliegende Umsätze dürfen Banken nur herausgeben, wenn Sie sich erneut bei Ihrer Bank anmelden.
„Anzahl Tage für gebuchte/private Transaktionen“
- Wirkung: Legt fest, wie weit die Listen „Gebuchte Konto-Umsätze“ und „Private Konto-Umsätze“ zurückreichen (siehe Abschnitt 6 und 7).
- Voreinstellung: 365
9.2 Die Buttons auf dieser Seite
9.3 Fehlermeldungen beim Speichern
10. Seite „Bankkonten“
Hier verwalten Sie Ihre Bankverbindungen. Die Seite trägt die Überschrift „Verbundene Bankkonten“.
10.1 Ein Konto verbinden
- Klicken Sie auf „Konto hinzufügen“. Es öffnet sich ein neuer Tab mit dem Formular der Banking-Schnittstelle.
- Geben Sie im Suchfeld den Namen Ihrer Bank ein, akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen und klicken Sie auf „Weiter“.
- Geben Sie Ihre Online-Banking-ID und Ihre PIN ein und klicken Sie auf „Weiter“.
- Wählen Sie Ihr TAN-Verfahren und bestätigen Sie. Bei manchen Banken entfällt dieser Schritt.
- Nach Abschluss erscheint die Meldung, dass die Bankverbindung verknüpft wurde. Der Tab schließt sich nach wenigen Sekunden von selbst. Falls nicht, klicken Sie auf „Fenster schließen“.
- Klicken Sie in der App auf „Aktualisieren“ und setzen Sie in der Spalte „aktive Bankkonten“ den Haken bei dem Konto, das abgeglichen werden soll.
Achtung: Ihre Online-Banking-Zugangsdaten werden ausschließlich im Formular der Banking-Schnittstelle eingegeben. Die App selbst sieht und speichert sie nicht. Hinweis: Das Formular der Banking-Schnittstelle richtet sich nach der von Ihnen in der App eingestellten Sprache (siehe Abschnitt 20).
10.2 Die Tabelle
10.3 Die Buttons
10.4 Meldungen auf dieser Seite
Achtung: Das Kontingent Ihres Plans zählt alle Konten, die jemals aktiv waren, nicht nur die derzeit aktiven. Ein Konto, das schon einmal aktiv war, dürfen Sie jederzeit wieder aktivieren. Ein völlig neues Konto nur, solange das Kontingent nicht ausgeschöpft ist. Möchten Sie dauerhaft auf ein anderes Konto wechseln, löschen Sie zuerst die bestehende Bankverbindung über „Löschen“.
11. Seite „Automatischer Abgleich“
Die Seite trägt die Überschrift „Automatischer Bankabgleich“. Hier lassen Sie den gesamten Ablauf täglich im Hintergrund erledigen, ohne dass jemand die App öffnen muss.
Speichern Sie Ihre Änderungen mit „Zeitplan speichern“.
Hinweis: Die Uhrzeit ist bewusst fest und nicht mehr wählbar: Unser Bankdienstleister aktualisiert Ihre Kontodaten bereits täglich gegen 7:50 Uhr automatisch im Hintergrund. Das Zeitfenster von 8:00 bis 9:00 Uhr liegt bewusst danach, damit beim Abgleich schon möglichst frische Daten vorliegen.
Hinweis: Auch das Feld „Intervall“ lässt sich derzeit nicht ändern. Der Abgleich läuft immer täglich.
Im Abschnitt „Status“ sehen Sie „Letzter Abgleich:“ und „Nächster Abgleich:“. Schlug der letzte Lauf fehl, erscheint hier zusätzlich ein rotes Feld mit Datum, Grund und der Anzahl der Fehlversuche in Folge.
Achtung: Aktivieren Sie den automatischen Abgleich erst, nachdem Sie den manuellen Ablauf ausgiebig getestet haben. Der automatische Abgleich läuft ohne Ihr Eingreifen und ohne die Möglichkeit, jeden Schritt vorher zu prüfen.
Die Aktivierung ist gesperrt, solange kein aktives Bankkonto hinterlegt ist. In dem Fall lautet der Hinweis: „Erst möglich, wenn mindestens ein aktives Bankkonto hinterlegt ist.“
12. Seite „Abonnement“
Hier sehen Sie Ihren aktuellen Plan, Ihren Verbrauch und können wechseln.
Oben steht „Aktueller Plan:“ mit dem Namen Ihres Plans, darunter der Verbrauch im Format „… von … Bestellungen verbraucht“ sowie der Prozentsatz Ihres Monatslimits. Ist das Limit erreicht, erscheint ein rotes Feld mit der Aufforderung zum Upgrade.
Darunter liegen die vier Plankarten. Je Karte finden Sie den Preis, eine kurze Beschreibung, den Button zum Wechseln und die enthaltenen Leistungen. Der Plan „Growth“ trägt das Kennzeichen „Beliebtester“, Ihr aktueller Plan das Kennzeichen „Aktuell“.
Bei einem Wechsel nach oben leitet Shopify Sie auf eine eigene Bestätigungsseite. Bei einem Wechsel nach unten erscheint zuerst eine Sicherheitsabfrage.
Hinweis: Ein Wechsel wirkt sofort, einschließlich der neuen Limits. Shopify schreibt den ungenutzten Anteil Ihres bisherigen Plans automatisch gut. Eine doppelte Abbuchung entsteht nicht.
Achtung: Wechseln Sie zurück auf „Kostenfrei“, wird Ihr bezahltes Abonnement vollständig gekündigt. Ein späteres Upgrade legt ein komplett neues Abonnement mit neuem Abrechnungszyklus an.
Solange kein Plan gewählt ist, leitet die App jeden Seitenaufruf auf diese Seite um. Das gilt auch nach einer Neuinstallation: Egal ob Sie vorher „Kostenfrei“ oder einen bezahlten Plan genutzt hatten, verlangt die App nach einem Reinstall immer eine erneute Bestätigung Ihres Plans, bevor Sie wieder auf die übrigen Seiten der App zugreifen können. Ihr bereits verbrauchtes Monatslimit bleibt dabei erhalten, es wird nicht zurückgesetzt.
13. Seite „Testtransaktionen“
Diese Seite erscheint nur, wenn Ihr Shop vom Hersteller für Tests freigeschaltet wurde. Sie trägt die Überschrift „Testtransaktionen hochladen“.
Mit ihr laden Sie eine CSV-Datei mit erfundenen Zahlungen hoch und probieren den Abgleich aus, ohne auf echte Überweisungen warten zu müssen.
- Erwartete Spalten: id, amount, currency, purpose, counterpartName, counterpartIban, bankBookingDate (zwingend erforderlich sind nur id, amount und bankBookingDate, die übrigen Spalten sind optional)
- Auswahl beim Hochladen: „Bisherige Testdaten ersetzen“ oder „Zu bestehenden Testdaten hinzufügen“
- Grenzen: nur Dateien mit der Endung .csv, höchstens 1 MB
- Datumsformate: TT.MM.JJJJ oder JJJJ-MM-TT
- Trennzeichen: Komma oder Semikolon, die App erkennt es selbst
Testtransaktionen erscheinen in den Listen mit einer sichtbaren Testmarkierung, damit Sie sie von echten Umsätzen unterscheiden können.
14. Der Block auf der Bestellseite
Sie können die Zahlungsdaten aus der App direkt auf der Bestellseite in Shopify anzeigen lassen. Das spart den Wechsel in die App, wenn Sie nur eine einzelne Bestellung prüfen wollen.
So fügen Sie den Block ein:
- Öffnen Sie in Shopify eine beliebige Bestellung.
- Scrollen Sie ganz nach unten zum Bereich „Blöcke“.
- Klicken Sie auf „+ Block“ und wählen Sie „European Bank Reconciliation“.
Hinweis: Pinnen Sie den Block an, bleibt er für alle Mitarbeiter dauerhaft auf der Bestellseite eingeblendet.
Was der Block anzeigt:
Wählen Sie eine Transaktion aus, erscheint der Dialog „Zuordnung bestätigen“ mit den Angaben zur Transaktion und den Buttons „Ja, zuordnen“ und „Abbrechen“. Nach der Bestätigung gilt die Transaktion als manuell zugeordnet und gebucht.
15. Die Status im Überblick
Der Status in der Spalte „Status“ sagt Ihnen, wie sicher die Zuordnung ist und ob Sie eingreifen müssen.
16. So funktioniert die automatische Zuordnung
Damit Sie die Ergebnisse einschätzen können, hier der Ablauf in Kurzform.
- Die App sucht im Verwendungszweck nach Zahlenfolgen mit mindestens drei Ziffern. Erkannt werden dadurch Schreibweisen wie 1001, #1001, Bestellung 1001, SHOP-1001 oder 1001-A. Echte Datumsangaben (zum Beispiel „05.10.2026“, auch in anderen gängigen Schreibweisen wie ausgeschriebenen Monatsnamen) erkennt die App dabei automatisch und schließt sie aus – ein Datum im Verwendungszweck wird also nicht fälschlich als mögliche Bestellnummer gewertet. Andere mehrstellige Zahlen, etwa Rechnungs- oder Kundennummern, kann die App dagegen nicht von einer Bestellnummer unterscheiden.
- Wird keine Zahl gefunden, erhält die Zeile den Status „Keine Bestellnummer“.
- Die gefundene Zahl wird mit der Bestellnummer Ihrer offenen Bestellungen verglichen. Führende Nullen und Vorsilben spielen dabei keine Rolle.
- Passen mehrere Bestellungen und entspricht die Summe dem Überweisungsbetrag, erkennt die App eine Sammelüberweisung.
- Anschließend entscheidet der Betrag: exakte Übereinstimmung ergibt „Gefunden“, eine Abweichung innerhalb Ihrer Kulanzbeträge ergibt „Gefunden (Toleranz)“, eine größere Abweichung ergibt „Betrag abweichend“.
- Eine Bestellung wird innerhalb eines Laufs immer nur einer Transaktion zugeordnet.
Welche Bestellungen die App berücksichtigt: alle Bestellungen mit dem Zahlungsstatus „Zahlung ausstehend“, „Autorisiert“ oder „Teilweise bezahlt“, die noch nicht Ihren Bezahlt-Tag tragen und deren Zahlungsart in Ihren Einstellungen steht.
Hinweis: Bitten Sie Ihre Kunden, die Bestellnummer in den Verwendungszweck zu schreiben. Davon hängt die Trefferquote fast vollständig ab.
17. Was im Hintergrund automatisch passiert
Die E-Mails gehen an die E-Mail-Adresse, die in Ihrem Shopify-Shop hinterlegt ist.
18. Preise, Pläne und Limits
Hinweis: „DE, AT“ steht für Deutschland und Österreich.
Was zählt als Verbrauch? Jede Bestellung, die die App für Sie bucht. Reines Laden oder Abgleichen von Umsätzen zählt nicht.
Wann wird zurückgesetzt? Der Zähler beginnt zu jedem Monatswechsel wieder bei null.
Was passiert bei Erreichen des Limits? Das Buchen wird abgelehnt mit der Meldung, dass Ihr monatliches Limit erreicht ist. Umsätze laden und abgleichen funktioniert weiterhin.
Abrechnung: Die Abrechnung läuft über Shopify, alle 30 Tage, in Euro. Eine kostenlose Testphase gibt es nicht. Zum Ausprobieren dient der Plan „Kostenfrei“.
Hinweis: Banken in weiteren europäischen Ländern können auf Anfrage freigeschaltet werden, darunter Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Belgien, Vereinigtes Königreich, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Slowakei und Slowenien. Schreiben Sie dazu an die im Support genannte Adresse.
19. Typische Anwendungsfälle
Fall A: Vorsichtiger Start, alles von Hand
Geeignet für die ersten Wochen, wenn Sie den Zuordnungen noch nicht vertrauen.
Ablauf: täglich „neue Transaktionen suchen“, „Bestellungen abgleichen“, Ergebnisse prüfen, Haken setzen, „Markierte als bezahlt kennzeichnen“.
Fall B: Halbautomatisch
Die App holt sich die Umsätze nachts selbst, das Buchen bleibt bei Ihnen.
Ablauf: Sie öffnen morgens die Startseite, klicken auf „Bestellungen abgleichen“ und buchen die geprüften Treffer.
Fall C: Vollautomatisch
Erst einsetzen, wenn Sie die Zuordnungen über längere Zeit kontrolliert haben.
Ablauf: Sie schauen nur noch gelegentlich in die Liste der offenen Umsätze, um die Zeilen zu bearbeiten, die keine eindeutige Zuordnung hatten.
Fall D: Kunden zahlen oft mit Rundungsdifferenzen
Setzen Sie „Kulanzbetrag Positiv“ und „Kulanzbetrag Negativ“ auf 0,50. Treffer innerhalb dieser Toleranz erscheinen als „Gefunden (Toleranz)“ und müssen von Ihnen freigegeben werden. Lassen Sie „automatisch als bezahlt markieren“ ausgeschaltet.
